Versiegeln, rahmen, aufbewahren
Rollen Sie zuerst mit festem Druck über die ganze Leinwand, damit alle Steine gut sitzen. Kommt das Bild hinter Glas in einen Rahmen, reicht das.
Für ein Bild ohne Glas tragen Sie mit Pinsel oder Schwamm eine dünne Schicht Diamond-Painting-Versiegelung auf und lassen sie flach trocknen.
Backpapier schützt die Steine, wenn Sie eine wellige Leinwand glätten: Legen Sie es auf das Bild und beschweren Sie es einige Tage mit schweren Büchern. So bleibt nichts hängen und freiliegender Kleber klebt nicht an den Büchern.
Rollen Sie die Leinwand immer mit den Steinen nach außen, dann entstehen keine Knicke.
Messen Sie den bestickten Teil der Leinwand aus und wählen Sie einen Standardrahmen in dieser Größe, mit oder ohne Glas. Ein Passepartout verdeckt den weißen Rand.
Sie können die Leinwand auch auf einen Holzkeilrahmen spannen und hinten festtackern, wie ein Künstlerbild.
Besser nicht. Direkte Sonne bleicht die Farben mit der Zeit aus, Feuchtigkeit schwächt den Kleber. Wählen Sie eine Innenwand ohne direkte Sonne, am besten mit einem Rahmen hinter Glas.
Zuerst das ganze Bild mit dem Roller andrücken, dann wählen: ein Rahmen mit Glas (am einfachsten, schützt vor Staub), ein Keilrahmen für die Leinwand-Optik oder eine Versiegelung, wenn das Bild ohne Glas hängt.
Viele verschenken ihr Bild auch oder bewahren es bis zum Rahmen gerollt auf, Steine nach außen. Mehr zum Einrahmen in unserem Rahmen-Ratgeber.
Am saubersten kleben Sie die Leinwand mit doppelseitigem Klebeband auf eine feste Platte (Schaumstoffplatte oder leichtes Brett) und hängen diese mit ablösbaren Klebestreifen oder einem kleinen Haken auf. Alternativ auf einen Keilrahmen spannen.
Ohne Glas besser versiegeln, damit kein Staub an die Steine kommt, und keine Wand in direkter Sonne wählen. Klammern gehen als Notlösung, die Leinwand kann sich aber wellen.
Nehmen Sie einen Keilrahmen in der Größe der besteinten Fläche oder etwas kleiner. Legen Sie die Leinwand mit der Vorderseite auf eine saubere, weiche Unterlage, den Rahmen darauf, schlagen Sie den weißen Rand nach hinten um und tackern Sie ihn fest, jeweils von der Mitte jeder Seite aus und unter leichtem Zug.
Zum Schluss die Ecken als Dreieck einschlagen. Der Rand muss breit genug sein; ist er schmal, wählen Sie einen etwas kleineren Keilrahmen. Mehr in unserem Rahmen-Ratgeber.
Messen Sie die besteinte Fläche, nicht die ganze Leinwand: Der weiße Rand verschwindet hinter einem Passepartout oder wird umgeschlagen. Standardrahmen wie 30 × 40 oder 40 × 50 cm passen oft zu unseren gängigen Größen.
Ein Rahmen mit Glas schützt vor Staub, ganz ohne Versiegelung. Wählen Sie ihn tief genug, denn die Steine tragen etwas auf, damit das Glas nicht auf die Leinwand drückt. Alle Schritte in unserem Ratgeber zum passenden Rahmen.
Niemals auf der Steinseite: Hitze kann das Harz matt machen und den Kleber aufweichen. Bei geknickter Leinwand ist es am sichersten, sie einige Tage flach unter Büchern liegen zu lassen, mit Backpapier abgedeckt.
Hält sich ein Knick, nur die Rückseite bügeln, auf niedriger Stufe ohne Dampf, mit einem Tuch dazwischen, und zuerst am Rand testen. Siehe auch unseren Artikel zur welligen Leinwand.
Stauben Sie es mit einem weichen, trockenen Pinsel oder einem Mikrofasertuch ab, ohne Druck. Ist das Bild versiegelt, darf ein kaum feuchtes Tuch vorsichtig darüber; danach sofort trocknen.
Nicht zu viel Wasser und keine Haushaltsreiniger: Wasser schwächt den Kleber, Reiniger können die Steine matt machen. Am einfachsten vermeiden Sie das Reinigen mit einem Rahmen mit Glas.
Ja, wenn das Bild nach eigenem Foto oder einem rechtefreien Motiv entstanden ist. Bei bekannten Figuren oder Marken (Zeichentrick, Filme, Superhelden) liegen die Rechte beim Inhaber, ein Verkauf kann daher Probleme machen; solche Bilder besser behalten oder verschenken.
Wenn Sie verkaufen, nennen Sie Größe und Steinform und ob das Bild versiegelt oder gerahmt ist.
Ja. Karten und Schlüsselanhänger funktionieren nach demselben Prinzip: bedruckte Klebefläche, Steine und Stift. Sie sind schnell fertig, oft in ein bis zwei Stunden, und ideal für Kinder oder zum Ausprobieren.
Außerdem lassen sich so übrige Steine verwerten: Eine blanko Karte, etwas doppelseitiges Klebeband und Ihre Reste reichen für ein einfaches Motiv. Bewahren Sie die Farben in einer Sortierbox auf, dann finden Sie sie schnell wieder.