Steine setzen: Anleitung

Was ist besser beim Diamond Painting: rund oder eckig?

Runde Steine (2,8 mm): schnell gesetzt, ohne auf die Ausrichtung zu achten, und stark funkelnd. Aus der Nähe sieht man kleine Lücken. Ideal für den Einstieg.

Eckige Steine (2,5 mm): Sie schließen lückenlos aneinander und decken die ganze Leinwand, für ein klares Bild, gut bei Porträts. Gerade Reihen brauchen etwas mehr Sorgfalt.

Jedes Motiv im Shop gibt es mit beiden Steinformen.


Wie funktioniert der Diamond Painting Stift mit Wachs?

Drücken Sie die Stiftspitze in das Wachs, damit etwas davon hängen bleibt. Damit heben Sie einen Stein an, der mit den Facetten nach oben in der Schale liegt. Setzen Sie ihn auf das Symbol und drücken Sie leicht an.

Nimmt der Stift nichts mehr auf, nehmen Sie etwas neues Wachs. Wenig Wachs reicht und hinterlässt keine Spuren.


Muss die Folie ganz von der Leinwand?

Nein. Ziehen Sie die Folie nur dort ab, wo Sie gerade arbeiten, zurückgeklappt oder in Streifen geschnitten. Der Rest der Leinwand bleibt sauber und klebrig.

Legen Sie die Folie zwischen zwei Sitzungen wieder auf, damit kein Staub und keine Haare darauf landen.


Meine Leinwand klebt nicht mehr: was tun?

Der Kleber lässt nach, wenn er lange offen liegt oder Staub annimmt. Arbeiten Sie in kleinen Bereichen und legen Sie die Folie wieder auf. Klebt eine Stelle schwächer, tupfen Sie sie vorsichtig mit Klebeband ab, um Staub und Haare zu entfernen.

Ist die Leinwand schon beim Öffnen fehlerhaft, schreiben Sie uns mit Foto und Bestellnummer.


Wie entferne ich einen falsch gesetzten Stein?

Heben Sie ihn mit der Pinzette oder der Stiftspitze an und setzen Sie ihn an die richtige Stelle. Der Kleber der Leinwand bleibt aktiv, der Stein hält wieder.

Bei eckigen Steinen richten Sie die Reihen zwischendurch mit der Kante eines Lineals oder der Pinzette aus.


Was kann man mit restlichen Diamond Painting Steinen machen?

Die Beutel enthalten etwas mehr Steine als nötig, damit keine fehlen. Bewahren Sie die Reste in einer Sortierbox mit Fächern auf, beschriftet nach Nummer: So ersetzen Sie verlorene Steine oder verzieren Karten, Rahmen und kleine Gegenstände.


Diamond Painting Anleitung: wo fängt man an?

Arbeiten Sie an einem ebenen, hellen Tisch und suchen Sie zuerst die Legende am Rand der Leinwand. Beginnen Sie in einer Ecke oder oben und arbeiten Sie in kleinen Blöcken, damit die Hand nicht über bereits gesetzte Steine streift.

Die Folie nur über dem aktuellen Bereich abziehen. Viele setzen pro Block eine Farbe nach der anderen, andere nutzen die Schachbrett-Methode (jedes zweite Feld). Die ganze Anleitung steht in unserem Anfänger-Guide.


Wo gibt es eine Diamond Painting Anleitung?

Auf unserem Blog erklärt der Anfänger-Guide jeden Schritt: Leinwand vorbereiten, Stift, Wachs und Schale benutzen, Steine setzen, Bild fertigstellen. Auf jeder Produktseite gibt es außerdem ein kurzes Video zum Setzen und ein Video zum Auspacken.

Für spezielle Fragen (Ausrichten, Aufbewahrung, wellige Leinwand) sehen Sie in den weiteren Fragen dieser FAQ oder in den Praxis-Artikeln im Blog nach.


Wie richtet man eckige Diamond Painting Steine gerade aus?

Setzen Sie eckige Steine in geraden Reihen entlang des Rasters und prüfen Sie alle paar Reihen die Ausrichtung, solange der Kleber frisch ist. Einen schiefen Stein schieben Sie mit der Stiftspitze oder einer Pinzette gerade.

Um mehrere Reihen auf einmal zu korrigieren, fahren Sie mit der Kante eines Lineals an der Reihe entlang. Nicht zu eng zusammenschieben: Jeder Stein gehört in sein Feld, sonst summiert sich die Verschiebung. Siehe unseren Ratgeber zum Ausrichten.


Wie sortiert man Diamond Painting Steine schnell?

Geben Sie eine kleine Menge einer einzigen Farbe in die Schale und schütteln Sie sie leicht hin und her: Die Rillen drehen die Steine mit den Facetten nach oben und reihen sie auf. Dann nehmen Sie sie einfach mit dem Stift auf.

Nicht zu viele auf einmal, sonst liegen sie übereinander. Ist eine Farbe fertig, kommt der Rest zurück in den Beutel oder die Aufbewahrungsbox, bevor die nächste Farbe drankommt, damit nichts gemischt wird.


Diamond Painting: warum fallen die Steine ab?

Meist wurden sie nicht fest genug in den Kleber gedrückt, oder die Stelle hat Staub angezogen, weil sie lange offen lag. Bilder, die nach dem Setzen gerollt oder geknickt werden, verlieren außerdem Steine an den Rändern.

Drücken Sie jeden fertigen Bereich mit einem Roller an, legen Sie zwischen den Sitzungen die Folie wieder auf und lagern Sie das Bild flach. Für einen Stein auf einer Stelle ohne Kleber reicht ein winziger Tropfen klarer Kleber. Ist das Bild fertig, halten Versiegelung oder ein Rahmen mit Glas alles dauerhaft fest.


Wie arbeitet man an einem großen Diamond Painting XXL?

Sie brauchen einen Tisch, auf dem die Leinwand flach liegen kann. Arbeiten Sie streifenweise von einem Rand aus und lassen Sie die Folie auf dem Rest. Der fertige Teil darf über die Tischkante hängen, mit Papier abgedeckt, aber nie geknickt.

Zwischen den Sitzungen etwas Flaches, Leichtes auflegen, damit sich die Leinwand nicht einrollt. Eine Leuchtplatte, die Sie unter den aktuellen Bereich schieben, hilft bei großen Formaten. Für 80 × 120 cm rechnen Sie mit mehreren Wochen.


Diamond Painting Tipps und Tricks: was hilft wirklich?
  • Bei gutem Licht arbeiten und nur den aktuellen Bereich freilegen.
  • Immer nur eine Farbe in der Schale, nicht zu viele Steine auf einmal.
  • Ein Blatt Papier bereithalten: Auf fertige Bereiche gelegt, verhindert es Fingerabdrücke.
  • Jeden fertigen Bereich mit dem Roller andrücken.
  • Die Farbnummer auf jede Box oder jeden Beutel schreiben.
  • Die Leinwand zwischen den Sitzungen flach lagern.