Diamond Painting: die Grundlagen
Beim Diamond Painting kleben Sie kleine Kunstharzsteine auf eine bedruckte Klebeleinwand. Jedes Feld trägt ein Symbol, das einer Farbe entspricht: Sie setzen den passenden Stein auf das passende Symbol, Feld für Feld, bis das Bild entsteht.
Man braucht weder Farbe noch Nadel, nur etwas Geduld und gutes Licht.
- Ziehen Sie die Schutzfolie nur an einer kleinen Stelle zurück.
- Geben Sie Steine einer Farbe in die Schale und schütteln Sie leicht, damit sie richtig herum liegen.
- Drücken Sie die Stiftspitze in das Wachs, nehmen Sie einen Stein auf und setzen Sie ihn auf das passende Symbol.
- Arbeiten Sie Bereich für Bereich und legen Sie die Folie danach wieder auf.
Die Legende am Rand der Leinwand zeigt, welches Symbol zu welcher Beutelnummer gehört.
Ja. Sie müssen nichts zeichnen oder mischen, Sie folgen einfach den Symbolen. Nehmen Sie für das erste Set runde Steine, die schneller gesetzt sind, und eine mittlere Größe wie 30 × 30 cm.
Kleine Formate (15 × 15 oder 20 × 30 cm) sind schon nach wenigen Abenden fertig.
In unseren Sets ist alles dabei:
- die bedruckte Klebeleinwand mit Schutzfolie;
- die Steine, nach Farben sortiert in nummerierten Beuteln;
- ein Applikationsstift mit Wachs;
- eine Sortierschale.
Bei manchen Motiven liegt zusätzlich eine Pinzette bei.
Das hängt vor allem von der Leinwandgröße und der Zahl der Farben ab. Ein kleines Bild mit 15 × 15 cm ist in wenigen Stunden fertig. Für 40 × 50 cm brauchen Sie mehrere Dutzend Stunden, verteilt über Wochen.
Kein Stress: Die Leinwand bleibt klebrig, solange Sie die Folie wieder auflegen.
Keiner: Es sind drei Namen für dasselbe Hobby. Man klebt kleine Kunstharzsteine nach Symbolen auf eine Klebeleinwand. "Diamond Painting" ist der gängigste Begriff, Diamantmalerei und Diamant malen die deutschen Varianten.
Gemalt wird dabei nicht. Der Name kommt vom fertigen Bild, das wie ein glitzerndes Mosaik aussieht.
"5D" ist ein Werbebegriff, keine Norm. Gemeint sind Steine mit vielen Facetten, die das Licht in mehrere Richtungen werfen und einen funkelnden, plastischen Eindruck geben. Es gibt auch 3D oder 6D, ohne offiziellen Unterschied.
Wichtig sind eigentlich die Steinform (rund oder eckig), die Größe und die Qualität der Facetten. Unsere Sets gibt es mit facettierten runden oder eckigen Steinen, als Vollbild.
Viele machen es, um abzuschalten: Die Bewegung wiederholt sich, man konzentriert sich auf einen kleinen Bereich und sieht das Bild wachsen. Das hilft, von Bildschirmen und Alltagssorgen loszukommen.
Es fördert außerdem Fingerfertigkeit und Geduld und passt für alle Altersgruppen ab dem Kindesalter. Es ist ein Hobby, keine Therapie, und ersetzt keinen ärztlichen Rat.
Beim Diamond Painting gibt es weder Pinsel noch Trockenzeit: Sie können jederzeit aufhören, und das Ergebnis funkelt. Malen nach Zahlen erfordert Pinselarbeit, deckendes Malen und Warten aufs Trocknen, ergibt aber ein echtes gemaltes Bild.
Für einen sauberen Einstieg ohne Technik ist Diamond Painting meist einfacher. Den ausführlichen Vergleich finden Sie in unserem Artikel Diamond Painting vs. Malen nach Zahlen.